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30.11.2021 06:58:33


Information über Kernbohrungen für die Grundwasserbeprobung bei der ehemalige Deponie Benkemergässli ab 28. Juni 2021

Auf dem Grundstück Kat.-Nr. 1135 und auf Teilen des Grundstücks Kat.-Nr. 2072 am Benkemergässli wurde von ca. 1966-1979 eine Kehrichtdeponie betrieben. Die Grundstücke wurden vom Kanton im Kataster der belasteten Standorte (KbS) als untersuchungsbedürftiger Ablagerungsstandort eingetragen.

Das Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft des Kantons Zürich (AWEL) hat die Gemeinde Dachsen aufgefordert, in Bezug auf eine potentielle Gefährdung eines Schutzgutes eine Voruntersuchung durchzuführen.

Dazu gehört in einem ersten Schritt eine historische Untersuchung (inkl. Pflichtenheft) nach Altlasten-Verordnung (AltlV). Am 8. September 2020 hat der Gemeinderat die Jäckli Geologie AG, Winterthur, beauftragt, auf der Liegenschaft am Benkemergässli eine historische Untersuchung mit Pflichtenheft für die technische Untersuchung durchzuführen.

Der Bericht über die historische Untersuchung mit Pflichtenheft für die technische Untersuchung der Jäckli Geologie AG liegt vor. In der vorläufigen Standortbeurteilung kommt die Jäckli Geologie AG zum Schluss, dass aufgrund der historischen Untersuchung nicht ausgeschlossen werden kann, dass auf dem Untersuchungsperimeter Belastungen des Schutzgutes Grundwasser vorhanden sind.

Mit der technischen Untersuchung müsse dies nun überprüft werden. Das entsprechende Pflichtenheft und das Gesuch für zwei Kernbohrungen für die Grundwasserbeprobung hat das AWEL inzwischen genehmigt. Das bedeutet, dass die Jäckli Geologie AG nun die beiden Kernbohrungen veranlassen wird.

Als provisorischer Starttermin für die Bohrarbeiten wird der Montag, 28. Juni 2021, fixiert. Vorgängig wird die genaue Position der Sondierungen abgesteckt. Die Bohrarbeiten dauern ca. 3 Tage. Die Bevölkerung, insbesondere die Anwohner*innen werden hiermit über allfällige Lärmemissionen informiert. Wir bitten Sie, allfälligen Lärm zu entschuldigen. 

Nach der Ausführung der Kernbohrungen wird das Grundwasser beprobt und auf die relevanten Schadstoffe analysiert werden. Die Beprobung erfolgt dreimal im Abstand von mehreren Wochen bei möglichst unterschiedlichen Wasserständen.



Datum der Neuigkeit 24. Juni 2021
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